Rundbrief 32, Dezember 1999ROG Homepage
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Training für Kriegsreporter

Schwerpunkt Erste Hilfe

Die Firma AKE veranstaltet ein einwöchiges Training für Kriegsreporter. Der Schwerpunkt des Kurses liegt auf Erster Hilfe: Wie versorgt man Schussverletzungen, Hitzschlag und Schlangenbisse? Aber Andrew Kaine und Paul Brown, ehemalige Soldaten der britischen Eliteeinheit SAS, erklären auch, was zu tun ist, wenn man mit dem Auto auf eine Mine gefahren ist, von Artillerie beschossen oder als Geisel genommen wird. Abschluß des Kurses ist ein simulierter Ernstfall. Schauspieler mimen Opfer, die aus Autowracks geborgen, dann versorgt und evakuiert werden müssen.

Der Kurs "Surviving in hostile regions" kostet incl. Unterkunft und Verpflegung knapp 3000 Mark. Die BBC hat ihn zum Pflichtprogramm für Kriegsreporter gemacht, CNN schickt regelmäßig Personal vorbei. Die Versicherung Lloyds gewährt Absolventen 40 Prozent Rabatt. Bisher findet der Kurs in Südengland statt. Auch in Deutschland ist aber ein Kurs geplant. Auch die Bundeswehr hat - zunächst für eine Gruppe von zwölf ausgewählten Journalisten - bereits einen Trainingskurs zur Berichterstattung aus Kriegs- und Krisengebieten durchgeführt.

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