Rundbrief 17, Juni 1997ROG Homepage
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3. Mai - Bilanz des Internationalen Tags der Pressefreiheit

Mit dem Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai, 1991 von Reporter ohne Grenzen initiiert und 1994 von der UNO anerkannt, unterstützen wir all jene, für die der Kampf um unabhängige Berichterstattung und Information ein Kampf für die Verwirklichung eines Menschenrechts ist. Ebenso ehrt der Tag diejenigen, die diesen Kampf mit ihrer Freiheit oder gar dem Leben bezahlen. Und er dient dazu, eine breite Öffentlichkeit gegen das Vergessen herzustellen. Erfolgreich.

In Frankreich, Spanien, Belgien, der Schweiz und in Deutschland berichteten viele Medien zum Thema. In Deutschland ist es uns gelungen, mit unserer Pressemitteilung, der Vorstellung des Jahresberichts und der Präsentation unseres Fotobandes eine breite Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Insgesamt publizierten 215 Zeitungen und Zeitschriften mit einer Gesamtauflage von rund 10 Millionen Exemplaren (vom kleinen Lokalblatt bis zu überregionalen Tageszeitungen und Magazinen) Meldungen, Artikel, Hintergrundberichte. Fast eine ganze Medienseite in der ZEIT sowie der Titel der Wochenendbeilage der Rheinzeitung seien exemplarisch genannt. Ferseh- und ein Dutzend Radio-Interviews kamen hinzu.

250.000 Fernsehzuschauer sahen am 5. Mai bei arte den "Kreuzzug für die Pressefreiheit!", den ersten von vier Filmbeiträgen zum Thema Pressefreiheit. Die Dokumentation über die Arbeit von Reporter ohne Grenzen berichtet über Untersuchungsmissionen und Aktivitäten der internationalen Organistation in Indonesien, China, Ruanda und der Türkei. Auch die deutsche Sektion wird in dem Beitrag vorgestellt.

Befriedigend ist, daß das Interesse anhält. So folgten ein einstündiges Interview mit Hörerbeteiligung im WDR, eine halbseitige Infografik in Focus, ein fast vierminütiger Filmbeitrag über uns in RTL 2 am 8. Juni, eine mehrseitige Reportage in der Zeitschrift max vom 22.6. Radio- und Zeitungsinterviews zu aktuellen Fällen, Ausstellungseröffnungen und Veranstaltungen wie in Frankfurt oder Münster machen unsere Arbeit ebenfalls bekannter und "greifbarer"- ein weiterer Schritt, inhaftierten JournalistInnen sowie ihren Familien besser helfen zu können und Presse- und Informationsfreiheit effektiver zu verteidigen.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei allen, die mit redaktionellen Beiträgen, Veranstaltungen, Informations- und Verkaufsständen oder finanzieller Unterstützung dazu beigetragen haben.

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