Rundbrief 22, April 1998ROG Homepage
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Gute Nachrichten

Iran:

Das Anfang Februar wegen "Spionage für das Ausland" verhängte Todesurteil gegen den ehemaligen Chefredakteur der Iran News, Morteza Firuzi, ist aufgehoben worden. Noch ist er aber in Haft. Akbar Ghandji, Chefredakteur des Magazins Rahé-No, war wegen "Verbreitung von Lügen, die die öffentliche Ordnung gefährden" zu drei Monaten Gefängnis sowie zusätzlich neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Am 5. März, wenige Tage nach seiner Verurteilung, wurde er entlassen. Faradsch Sarkuhi, ehemaliger Herausgeber der Literaturzeitschrift Adineh, hat Mitte April, zwei Monate nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, endlich einen Reisepaß erhalten und wird hoffentlich bald zu seiner Familie nach Berlin reisen können.

Sambia:

Am 25. Februar wurde Frederick Mwanza, Mitarbeiter der privaten Tageszeitung The Post und der Regierungszeitschrift Times of Zambia, freigelassen. Er war am 14. November 1997 unter dem Vorwurf der Beteiligung an einem versuchten Staatsstreich verhaftet worden. Mwanza war wegen regierungskritischer Artikel aufgefallen.

Libanon:

Seit dem 5. März ist auch der Fernsehjournalist Tony Chamie wieder frei. Der 38-jährige Direktor des privaten Murr TV hat ein Jahr Gefängnis hinter sich, zu dem ihn ein Militärgericht wegen "Kontakt zum israelischen Feind" verurteilt hatte.

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