Rundbrief 21, Februar 1998ROG Homepage
zurückArchivIndexVolltextsucheweiter

China:

Dickes Ding von Deng

Ende Dezember verkündete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua eine Neuerscheinung auf dem Buchmarkt: "Deng Xiaoping über Journalismus und Propaganda".

Weiter heißt es: "Die redaktionelle Bearbeitung oblag dem Institut für Journalismus der Nachrichtenagentur Xinhua und wurde vom Zentralkomitee des Literaturforschungszentrums der Kommunistischen Partei Chinas genehmigt. Der erste Teil des Buches enthält Auszüge aus Dengs Reden und Schriften über Journalismus, der zweite entsprechende Artikel. Es ist Ausdruck seiner Gedanken über das Wesen, die Rolle und die grundlegenen Prinzipien von Journalismus und Propaganda. 'Dengs Gedanken zum Journalismus sind wesentlicher Bestandteil seiner Theorie und verkörpern seinen kreativen Geist, den Marxismus zur Untersuchung neuer Situationen zu nutzen', sagte einer der Herausgeber."

Die Nachricht schließt mit der Ankündigung, weitere Publikationen mit den Ideen chinesischer Führer seien geplant. "Da freut sich doch der gebeutelte Zeilenknecht!" kommentierte ROG-Mitglied Holger Ehling seine e-mail mit dieser Meldung an uns. Deng Xiaopings posthume Lehrmeinung zum Thema Journalismus - das ist genau, was uns gerade noch gefehlt hat.

> empfehlen Sie diese Seite weiter!


[ zurück | Homepage | Aktuell | Archiv | Volltextsuche | weiter ]

© Reporter ohne Grenzen e.V.
Webmaster: Martin Mair


ACHTUNG: Archiv - Diese Seiten werden nicht mehr aktuallisiert!
Die aktuelle Website von "Reporter ohne Grenzen" finden Sie unter http://www.reporter-ohne-grenzen.de/