Rundbrief 17, Juni 1997ROG Homepage
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China:

12 Journalisten in Haft

Im April, Mai und Juni hat Reporter ohne Grenzen zum wiederholten Mal die sofortige Freilassung von zwölf in China inhaftierten Journalisten gefordert, u.a. anläßlich des Besuchs des frnzösischen Staatspräsidenten Chirac am 14. Mai in China.

Ausweisung

Am 24. April verwiesen die chinesischen Behörden drei Journalisten von BBC des Landes. Die Journalisten hatten in Xingjiang, wo es zu Unruhen gekommen war, gearbeitet. Der Sprecher des Außenministeriums erklärte, die Journalisten hätten in China gearbeitet, obwohl sie mit Touristenvisum eingereist seien.

Willkürliche Festnahmen

Am 29. April wurden Jürgen Kremb, Spiegel-Korrespondent in Peking, und Wei Xiaotao, der Bruder von Wei Jingsheng, bei einem Besuch im Dorf Baozhen in der Provinz Anhui festgehalten. Man verbot ihnen, bis auf weiteres nach Peking zurückzureisen. Sie mußten sich in einem Hotel aufhalten und ihnen wurden die Pässe abgenommen. Nach 24 Stunden wurden sie freigelassen und konnten nach Peking zurückkehren.

Reporter ohne Grenzen hat gegen die willkürlichen Maßnahmen protestiert und die Freilassung der Gefangenen gefordert.

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