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Rundbrief Nr. 13 (Oktober 1996)

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Kolumbien:

Prügel und Attacken

Luis Gonzalo Vélez, Kameraman beim TV Nachrichtensender "Colombia 1230" auf dem Kanal "Cadena 1", wurde in der Nähe von Florencia (ein Distrikt von Caquetá) von Soldaten verprügelt, als er Auseinandersetzungen zwischen Armee und Coca-Pflanzern filmte. Der Sender zeigte später Aufnahmen, auf denen Vélez zu sehen ist, wie er eine Gruppe von Soldaten filmt, die einen Demonstranten zusammenschlagen. Mit innernen und äußeren Verletzungen mußte er ins Krankenhaus nach Bogotá gebracht werden.

Ein anderer Kameramann, Yesid Cristancho vom gleichen Sender, mußte sich mit einem Sprung in den Bodoquero-Fluß retten, um nicht zwischen die Fronten von Armee und Demonstranten zu geraten.

Der Journalist Edison Parra und der Fotograf James Arias von der Tageszeitung "El Tiempo" in Mocoa (Bezirk Putumayo) wurden von einer Gruppe bewaffneter Zivilisten bedroht und gezwungen, vom Ort der Demonstrationen zu verschwinden.

ROG protestierte gegen die Vorfälle und forderte die Regierung auf, für die Sicherheit von Journalisten Sorge zu tragen.

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