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Rundbrief Nr. 8
November 1995

ROG


Paten für die Freiheit

Der 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte. Gelegenheit für "Reporter ohne Grenzen", unsere Kampagne "Patenschaften" für inhaftierte Journalistinnen und Journalisten der Öffentlichkeit vorzustellen. In Frankreich läuft die Aktion seit 1989: Dort kümmern sich Mitglieder von "Reporters sans frontières" um 30 KollegInnen im Gefängnis - durch Veröffentlichungen in ihren Medien, Proteste, Briefe, Kontakte zu Familienangehörigen, konkrete Unterstützung. Das Hauptziel: den Fall bekanntzumachen, um jeden Preis gegen das Vergessen zu kämpfen.

Pate oder Patin werden heißt, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Sonst wird diese Stille zum zweiten Kerker und zum Grab.

In diesem Rundbrief stellen wir sechs KollegInnen in Haft vor, für die Paten gesucht werden. In unserer Geschäftsstelle gibt die ausführlichen Dossiers.

Und noch eins: keine Angst vor zuviel Arbeit. Daß jemand sich mit zuviel Zeitaufwand um alles kümmert, muß nicht die Regel sein. Dazu sind die meisten unserer Mitglieder auch nicht in der Lage. Was wir aber mindestens tun können: unser Medium von Zeit zu Zeit nutzen - erstmals zum 10. Dezember - um Ahmad Taufik in Indonesien, die chinesische Redakteurin Gao Yu, den Syrer Nizar Nayyouf, die nigerianische Journalistin Chris Anyanwu, den türkischen Kollegen Ozak Isik Yurtçu oder den Peruaner Alfonso Castiglione dem Vergessen zu entreißen.

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