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PRESSEMITTEILUNG Berlin, 9.8.2001

Italien/Gipfel in Genua:

Appell an Zeugen von Gewalt gegen die Presse

Reporter ohne Grenzen appelliert an Journalisten, die während des G-8 Gipfels in Genua Opfer von Polizeigewalt waren, und Zeugen von solcher Gewalt, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Die internationale Menschenrechtsorganisation zur Verteidigung der Pressefreiheit und zum Schutz von Journalisten sammelt Berichte, um ein Weißbuch über das Verhalten der Polizei gegenüber der Presse während des Gipfels am 21. und 22. Juli 2001 herauszugeben.

Hintergrund

Am 22. Juli gegen 1 Uhr morgens drang die Polizei in Gebäude ein, die von globalisierungkritischen Organisationen und von Indymedia, ein Netzwerk von globalisierungskritischen Medien, benutzt wurden. Korrespondenten der italienischen Tageszeitung Il Manifesto, der Zeitschrift Carta, des Radiosenders GAP und weitere Journalisten arbeiteten dort. Die Stadt Genua hatte die Gebäude den Organisationen zur Verfügung gestellt.
Nach Berichten von Augenzeugen ging die Polizei sehr gewalttätig vor. Viele Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht; Computer wurden beschlagnahmt oder zerschmettert; 15 Kameras wurden beschlagnahmt. Mindestens 16 Journalistinnen und Journalisten wurden während des Gipfels von Sicherheitskräften oder Randalierern schwer verletzt.

Berichte auf englisch, französisch oder spanisch an europe@rsf.org
auf italienisch an rsfitalia@yahoo.com
auf deutsch an kontakt@reporter-ohne-grenzen (nur wenn in einer
anderen Sprache nicht möglich)

Siehe auch:

 

Für weitere Informationen:

Reporter ohne Grenzen
Tel. (030) 615 85 85
kontakt@reporter-ohne-grenzen.de
www.reporter-ohne-grenzen.de

 

Reporter ohne Grenzen
Skalitzer Straße 101,
D-10997 Berlin
Germany
rog@snafu.de
Tel.: 49 - 30 - 615 85 85
Fax: 49 - 30 - 614 34 63

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