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Pressemitteilung Berlin 13.2.2000

Reporter ohne Grenzen protestiert vor der russischen Botschaft:

Wo ist Babitskij?

Journalisten sind keine Austauschgeiseln!

Montag, 14. Februar, 11 - 11:30 Uhr

Der russische Journalist Andrej Babitskij, Korrespondent von Radio Free Europe/Radio Liberty "verschwand" am 15. Januar in der Nähe von Grosny. Auf Berichte, er sei von russischen Truppen verhaftet und gegen Kriegsgefangene der tschetschenischen Rebellen ausgetauscht worden, folgten ebenso Dementis wie auf Behauptungen, er befinde sich in der Gewalt entweder der russischen Armee, des Geheimdienstes oder tschetschenischer Rebellen.

Es gibt kein sicheres Lebenszeichen von Andrej Babitskij. Die Auskünfte der russischen Behörden sind ungenau und widersprüchlich.

Reporter ohne Grenzen, internationale Menschenrechtsorganisation zur Verteidigung der Pressefreiheit, macht die russische Regierung und den geschäftsführenden Präsidenten Putin für das Schicksal Babitskijs verantwortlich.

Daher werden wir am Montag, 14.2.2000, 11 - 11.30 Uhr unseren Protest vor die russische Botschaft in Berlin tragen.

Wir wollen Botschafter Sergej Borissowitsch Krylow einen Protestbrief von Reporter ohne Grenzen übergeben und unsere Solidarität mit Andrej Babitskij, unsere Sorge um sein Leben und seine Gesundheit zum Ausdruck bringen.

Reporter ohne Grenzen
Skalitzer Straße 101,
D-10997 Berlin
Germany
rog@snafu.de
Tel.: 49 - 30 - 615 85 85
Fax: 49 - 30 - 614 34 63

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