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PRESSEMITTEILUNGBerlin, 31.5.99

China:

Zensur, Gefängnis, Repressalien - eine "angemessene Reaktion"?

Vor dem zehnten Jahrestag des Tiananmen-Massakers stehen die Medien in China unter verschärftem Druck.

In den vergangenen zehn Jahren mußten 56 chinesische Journalisten ins Gefängnis, 40 ausländische Korrespondenten wurden verhaftet.

Am 4. Juni 1989 rückten Panzer der chinesischen Armee auf den Tiananmen-Platz in Peking vor. Die Soldaten schossen wahllos, aber auch gezielt auf die dort versammelten Demonstranten und machten die während des "Pekinger Frühlings" entstandene Hoffnung auf demokratische Reformen zunichte - zu denen auch Presse- und Informationsfreiheit gehörten. Die Anwort der Regierung war eine Welle verschärfter Repression, unter der die Medien bis heute zu leiden haben.

Aktuelle Situation:

Die chinesischen Behörden versuchten bereits im Vorfeld, die Berichterstattung zum zehnten Jahrestag des Tiananmen-Massakers zu behindern.

Reporter ohne Grenzen fordert von der chinesischen Regierung:

Reporter ohne Grenzen
Skalitzer Straße 101,
D-10997 Berlin
Germany
rog@snafu.de
Tel.: 49 - 30 - 615 85 85
Fax: 49 - 30 - 614 34 63

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